Unternehmen

Über S-Charge

S-Charge ist der Geschäftsbereich für Depot-Ladeinfrastruktur der Suer Nutzfahrzeugtechnik GmbH & Co. KG, eines Familienunternehmens in 5. Generation. Wir kennen Höfe, Werkstätten und Flotten seit Generationen; die Ladetechnik dafür planen, liefern und betreuen wir aus einer Hand.

Made in Germany ISO 9001:2015 Eichrecht (MID) 6 Standorte in Europa
Warum S-Charge

Tradition trifft Technologie.

Hinter S-Charge steht ein Unternehmen mit einer klaren Überzeugung: Depot-Charging ist der entscheidende Hebel für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugflotten.

Die Suer Nutzfahrzeugtechnik GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen in 5. Generation mit Stammsitz in Wermelskirchen. Über 20.000 Artikel im Sortiment, dazu die Eigenmarke S-Line für Ladungssicherung: Nutzfahrzeugtechnik ist unser Kerngeschäft seit Generationen.

S-Charge ist unser Geschäftsbereich für Depot-Ladeinfrastruktur. Vier Ladeklassen: NOVA (AC bis 22 kW), SIRIUS (AC 22 kW mit 55-Zoll-Outdoor-Display), ORION (DC 50 bis 150 kW) und TITAN (HPC bis 420 kW), dazu PV-Carports, Batteriespeicher, Lastmanagement und die S-Charge Energy Platform für Abrechnung und Monitoring. Geplant, geliefert und betreut von den Leuten, die schon auf Ihrem Hof waren.

Die Anlagen werden in Deutschland gefertigt. Für jede Komponente arbeiten wir mit geprüften Herstellern und zertifizierten Fachbetrieben; die Projektkoordination bleibt bei uns, damit Sie einen einzigen Ansprechpartner haben, von der Netzanschlussprüfung bis zur Wartung.

5.
Generation Familienunternehmen aus Wermelskirchen
6
Standorte in Europa: drei in Deutschland, dazu Finnland, Polen und Litauen
180
Mitarbeitende an den deutschen Standorten (rund)
20.000+
Artikel im Sortiment, inklusive Eigenmarke S-Line für Ladungssicherung

Standorte

  • Drei Standorte in Deutschland, Stammsitz Wermelskirchen (NRW)
  • Je ein Standort in Finnland, Polen und Litauen
  • Tochtergesellschaft PWP in der Schweiz
  • Jahrzehntelange Beziehungen zu Speditionen und Werkstätten

Standards unserer Anlagen und Lieferanten

  • Eichrechtskonforme Messtechnik nach MID (Notified Body 0366)
  • Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015
  • Fertigung in Deutschland (Made in Germany)
  • OCPP 2.0 als offene Schnittstelle, kein Herstellerlock-in

„Wir kennen Ihren Hof. Wir kennen Ihre Kunden. Und jetzt kennen wir auch die Steckdose dafür.“

S-Charge · Ein Geschäftsbereich der Suer Nutzfahrzeugtechnik

Unsere Geschichte

Von der Eisenwarenhandlung zur Ladeinfrastruktur.

Suer ist seit 1892 in Familienhand. Die wichtigsten Stationen, zusammengefasst aus der Firmenhistorie auf suer.de.

  1. 1892

    Emil Suer gründet in Remscheid einen Handel mit Werkzeugen und Eisenwaren.

  2. 1919

    Einstieg in den Vertrieb von Bauteilen für Lastenanhänger und Lieferwagen.

  3. ab 1945

    Neben Lkw-Teilen wird Suer ein wichtiger Partner für die Ausstattung landwirtschaftlicher Anhänger.

  4. ab 1956

    Die erste Aluminium-Bordwand für Lkw entsteht. Die Nachfrage ist groß, bald folgt eine eigene Fertigung.

  5. 1970

    Umzug auf das neu gebaute Firmengelände in Wermelskirchen, damals mit 100 Mitarbeitern.

  6. ab 1980

    Suer schärft sein Profil als Anbieter von Systemlösungen für den Fahrzeugbau. Die eigene Produktion wächst, die Belieferung des Großhandels kommt dazu.

  7. 2026

    Julia und Robin Suer übernehmen die Geschäftsleitung. Damit führt die fünfte Generation das Unternehmen.

  8. Heute

    Mit S-Charge kommen Ladesäulen, Speicher und Strom vom eigenen Dach für Nutzfahrzeug-Depots dazu.

Häufige Fragen

Was Fuhrparkleiter uns meistens fragen.

Klare Antworten, keine Floskeln. Falls Ihre Frage fehlt, rufen Sie uns an.

Was kostet ein komplettes Depot-Charging-System?

Das hängt von Fuhrparkgröße, Netzanschluss und davon ab, ob Sie PV und Speicher dazunehmen. Größenordnungen und ein durchgerechnetes Beispiel finden Sie auf der Seite Kosten & Wirtschaftlichkeit. Der Abstand entsteht vor allem über Netzanschluss, Tiefbau und die Zahl der Ladepunkte, nicht über die Säulen selbst. Nach Förderung und Eigenverbrauchsoptimierung sind Amortisationszeiten von 6 bis 10 Jahren realistisch. Wenn Sie nicht investieren wollen, gibt es den Weg über ein Betreibermodell. Dann zahlen Sie statt der Anlage den geladenen Strom.

Sie sind doch Nutzfahrzeug-Spezialisten. Was wissen Sie von Solar und Ladetechnik?

Genau die richtige Frage. Wir kennen Sie und Ihren Hof seit Jahrzehnten. Das ist unser Vorsprung. Für jede Komponente (HPC, PV, Speicher) arbeiten wir mit geprüften Herstellern und zertifizierten Fachbetrieben. Wir koordinieren das komplette Projekt, Sie haben einen einzigen Ansprechpartner.

Wir haben bereits einen Anbieter für Ladeinfrastruktur.

Gut, dann liegt das Thema bei Ihnen bereits auf dem Tisch. Zwei Fragen lohnen sich trotzdem: Wer klärt in Ihrem Projekt den Netzanschluss? Und was passiert mit Ihrer Lastspitze, wenn die zweite Hälfte der Flotte dazukommt? Das sind die beiden Posten, die ein Depot-Projekt am häufigsten teurer machen als geplant, und sie stehen selten im Angebot. Wenn Sie darauf keine Zahl bekommen, lohnt eine zweite Meinung. Wir rechnen Ihnen den Kaufweg und das Betreibermodell gegeneinander, auch wenn Sie am Ende beim anderen Anbieter bleiben.

Wie lange dauert die Installation?

Das hängt fast vollständig am Netzanschluss. Reicht Ihre vorhandene Anschlussleistung, gegebenenfalls mit Lastmanagement oder Speicher, liegen Sie bei 3 bis 6 Monaten von der Auftragserteilung bis zur ersten geladenen Achse; reine Ladesäulen ohne PV oft in 6 bis 10 Wochen. Ist ein Netzausbau nötig, bestimmt der Netzbetreiber das Tempo: Für Trafostation und Anschlusserweiterung liegt die Vorlaufzeit erfahrungsgemäß zwischen 12 und 60 Monaten, je nach Netzbetreiber und nötiger Ausbaustufe. Deshalb ist die Netzanschlussprüfung der erste Schritt im Projekt und nicht der letzte.

Was passiert, wenn eine Ladesäule ausfällt?

Mit unserem Service-Vertrag: 24h-Reaktionszeit, bundesweit. Wir überwachen alle Ladesäulen remote über die S-Charge Energy Platform. Fehler werden oft erkannt, bevor Sie es bemerken. Im Wartungsvertrag sind Vor-Ort-Einsätze und Software-Updates enthalten.

Welche Förderungen gibt es wirklich?

Der Bund fördert gewerbliche Ladeinfrastruktur für E-Nutzfahrzeuge bezogen auf die installierte DC-Ladeleistung: Die Bemessungsgrundlage liegt bei bis zu 500 € je kW. Förderfähig sind dabei nicht nur die Säulen, sondern auch Netzanschluss und Lademanagement. Dazu kommen je nach Standort Länderprogramme. Welche Aufrufe zum Zeitpunkt Ihrer Entscheidung offen sind und mit welchem Budget, ändert sich laufend. Das prüfen wir im Erstgespräch konkret für Ihren Standort. Wichtig: Der Antrag muss in aller Regel vor der Beauftragung gestellt sein.

Uns gehört das Grundstück nicht. Geht das trotzdem?

Ja, und es ist ein häufigerer Fall, als viele denken. Wir gründen auf Stahl-Schraubfundamenten nach DIN EN 12699: betonfrei, in Stunden gesetzt, sofort belastbar und vollständig rückbaubar. Auf fremdem Grund bleibt kein Betonklotz zurück. Was Sie zusätzlich brauchen, ist eine Vereinbarung mit dem Eigentümer. Bei kurzer Restlaufzeit ist außerdem oft ein Miet- oder Betreibermodell der bessere Weg als der Kauf. Zur Einordnung: Das Fundament trägt die Ladesäule beziehungsweise den Carport. Die Tragfähigkeit Ihrer Fahrfläche ist ein eigenes Thema und Teil der Standortprüfung.

Unser Hallendach ist zu alt für PV.

Dann kommt nichts aufs Dach. Die Alternative ist ein PV-Carport über den Stellplätzen: betonfrei gegründet, ohne jeden Eingriff in die Dachhaut, und Ihre Fahrzeuge stehen im Trockenen. Kommt das Dach doch in Frage, prüfen wir vorher Statik, Dachart und Alter. Beides ist Teil der Standortprüfung, und beides sagen wir Ihnen vor dem Angebot, nicht danach.

Was ist am Ende der Nutzungsdauer?

Ladesäulen und Speicher sind Wirtschaftsgüter mit begrenzter Lebensdauer, Batteriespeicher altern zusätzlich mit den Ladezyklen. Wir weisen im Angebot aus, mit welcher Nutzungsdauer wir rechnen und welche Komponenten voraussichtlich innerhalb der Laufzeit getauscht werden. Am Ende stehen Ihnen drei Wege offen: weiterbetreiben, modernisieren oder rückstandsfrei zurückbauen. Die Schraubfundamente machen den letzten Weg realistisch und nicht nur theoretisch.

Reden wir über Ihren Hof.

Erstgespräch, Standortprüfung, Netzanschluss: Wir sagen Ihnen vor dem Angebot, was geht und was nicht, und kommen dafür auch vorbei.